Archive for the ‘Aktionen’ Category

Apr11

Politische Runde mit grüner Vertretung auf Lokalsender oeins

Unter dem Titel „VHS: Politik aktuell – Erwartungen der “Nachwuchsorganisationen“ der im Rat vertretenen Parteien zur Kommunalwahl 2011″ strahlt der Oldenburger Lokalsender oeins am kommenden Mittwoch und Donnerstag um je 19:00Uhr und 23:00Uhr eine Politrunde aus, in der neben einem Mitglied der Jungen Liberalen und einem Mitglied der JuSos auch die Grüne Jugend durch die Pressesprecherin Ricarda Richter vertreten ist. Alle drei stehen dem Moderator Adolf Schröder von der Oldenburger Volkshochschule 90 Minuten lang Rede und Antwort zu aktuellen Themen. Besonderer Bezug wird dabei auf die Kommunalwahlen im September 2011 genommen. Bei hoffentlich bestehendem Interesse also einfach Fernseher oder Livetream im Internet einschalten. Viel Vergnügen!

Apr09

„Warum sind die Jugendlichen da vorne alle tot?“

…weil sie -wir- aufmerksam machen wollen: Auf die tödliche Gefahr von Atomkraftwerken. Auf die katastrophalen, lebensgefährlichen Auswirkungen des schrecklichen Reaktor- Unfalls in Japan.  Weil wir den weniger offensiven Weg gehen wollen, und die Passanten zum Denken anregen wollen: Über Atomkraftwerke, über atomare Risiken, über die Verantwortung, die jeder hat – gegenüber sich selbst, gegenüber nachfolgenden Generationen.

Dafür legten wir uns um 14 Uhr in die belebten Innenstadt ans Lefferseck plötzlich wie tot zu Boden: um zu demonstrieren, dass wir die Beibehaltung der Atomenergie für lebensbedrohend halten. 30 Minuten lang stellten wir uns im Auftrag der Natur, der Menschen in Japan und der Nachhaltigkeit in der Mittagssonne tot.

Dirk schlüpfte dazu sogar in einen Kopf-bis-Fuß- Strahlenschutzanzug und Gasmaske. Er bewegte er sich inmitten der Passanten und erklärte, es  bestünde erhöhte Atomstrahlengefahr und die Menschen schwebten in Lebensgefahr. Dies steigerte sowohl die Dramatik als auch die Glaubwürdigkeit der Aktion.

Die Reaktionen der Passanten waren unterschiedlich, aber insgesamt sehr positiv: Neben im beschränkten Maße reflektierten Kommentaren wie „Die sollten das mal mit Arbeit versuchen!“ oder sorgenvollen „Die holen sich ja was an die Nieren!“- Ausrufen stieß die Aktion auf großes Verständnis und großen Zuspruch: Fast alle Passanten zeigten ehrliches Interesse, bleiben stehen und sinnierten über Atomstrom, Atomare Risiken und Japan.   „Diese Aktion finde ich genial, weil jeder selbst aufgefordert ist, sich Gedanken zu machen. Das war ein super Denkanstoß an diesem Samstag, es hat die Gedanken wohl für einige Momente auf ernste Themen gelenkt“, so ein Passant.  Aufgrund der guten Resonanz dieser Aktion, planen wir nach Ende des Moratoriums ein weiteres Die-In. Auf unserer Homepage werdet ihr darüber natürlich auf dem Laufenden gehalten!

Apr06

Wir werden alle sterben.

Am kommenden Samstag findet am Lefferseck der „Die In“ statt, den die GJ Oldenburg angemeldet hat.

Zur Aktion: Wir treffen uns um 13:30 Uhr am Grünen Büro um dann um 14:00 Uhr vor dem Atomfass am Lefferseck zugrunde zu gehen.

Kommt alle. Bringt jeden mit der gegen Atomkraft ist. Danke.

Was ist ein Die-In? http://de.wikipedia.org/wiki/Die-in

Mrz27

50.000 Demonstranten in Hamburg

Am 26. März fanden deutschlandweit vier Großdemos gegen Atomkraft statt. Berlin, Hamburg, Köln und München dienten als Veranstaltungsort. Wir Junggrünen haben uns kurz nach acht Uhr morgens am Oldenburger Hauptbahnhof getroffen und uns auf den Weg nach Hamburg gemacht. Zum Glück waren unsere bestellten Grüne-Jugend-Shirts und -Pullover rechtzeitig angekommen. Für die T-Shirts wärmte die Sonne dann aber leider doch noch nicht genug. Dank unserer Grüne-Jugend-Flagge fanden wir die Junggrünen aus Hamburg trotzdem.

Nachdem sich um 12 Uhr eine Riesenmenge an Demonstranten an der Moorweide angesammelt hatte, sollte es bald losgehen. Stattdessen waren so viele Menschen gekommen, dass es ählich der Demo im vergangenen September in Berlin eine Weile dauerte, bis sich auch der hintere Teil des Zuges in Bewegung setzen konnte. Nach einer Dreiviertelstunde ging es für die Grüne Jugend endlich los.

Vor der Konzernzentrale von Vattenfall in der Mönkebergstraße blieben die Demonstranten stehen und forderten „ABSCHALTEN!“ Eine Gruppe als Atommüllfässer Verkleidete lief auf die von der Polizei bewachte Zentrale zu und blieb vor der Absperrung liegen. Atommüll vor der eigenen Konzerntür!

Danach ging es weiter bis zum Rathausmarkt, wo es zur Abschlusskundgebung kam und Musik zB. von Die Sterne gespielt wurde. Anschließend haben wir nach einer kurzen Stärkung den Tag genutzt und das wunderschöne Hamburg genossen !

In Hamburg fand die zweitgrößte Demo nach Berlin (120.000 Demonstranten) statt. Spätestens jetzt, wo sich die Lage in Fukushima auch zwei Wochen nach der Katastrophe noch täglich ändert und nicht für Sicherung zu sorgen ist, bestimmte Lebensmittel nicht mehr verkauft werden dürfen, in Tokio kein Wasser mehr in den Supermärkten zu bekommen war, nachdem der Verzehr von Leitungswasser als gefährlich für Babys eingestuft worden war und bei den Arbeitern von Fukushima immer wieder eine viel zu hohe radioaktive Belastung festgestellt wird, spätestens JETZT ist klar: Atomkraft ist als Risikotechnologie nicht zu tragen. Wir hoffen, dass das „Wahl-Moratorium“ und die Ereignisse in Fukushima zum Anlass genommen werden und weiterhin so viele Menschen (deutschlandweit gestern 250.000) demonstrieren bis die deutschen Atomkraftwerke vom Netz gegangen sind !

Mrz20

Erneute Mahnwache für Japan

Auch diese Woche ruft Antiatomoldenburg wieder zu einer Mahnwache für Japan in der Innenstadt auf! Wir treffen uns wie letzte Woche um 17:30 Uhr am Julius-Mosen-Platz.Der Lauf durch die Stadt geht über die Haarenstraße und Lange Straße zum Lefferseck, wo gegen 17:40 Uhr eine circa 20-minütige Kundgebung stattfinden soll. Anschließend geht es weiter über die Achternstraße, Schüttingstraße und Lange Straße zum Lambertimarkt, wo ab ca. 18:10 Uhr die Mahnwache mit dem Titel „Fukushima ist überall“ beginnen soll. Ende ist vorraussichtlich um 18:45 Uhr!

 

Wir werden auf jeden Fall wieder mit dabei sein und würden uns freuen, auch wieder viele andere aktive Bürger zu Gesicht zu bekommen!

 

Wir treffen uns um 17:15 Uhr am Grünen Büro.

Mrz12

Unsere Anteilnahme und Sorge gilt Japan

Die Menschenkette von Stuttgart zum AKW Neckarwestheim und die angemeldeten Solidaritätsketten waren seit Langem geplant. Auch die Grüne Jugend wollte, gemeinsam mit Anti-Atom-Oldenburg und den Oldenburger Grünen an der Kette in der Oldenburger Innenstadt teilnehmen. Leider wurde das Zusammentreffen am 12. März 2011 von den Ereignissen in Japan überschattet: Durch ein Erdbeben der Stärke 8,9 war ein 10-Meter-Tsunami ausgelöst worden. Die Folgen beider Katastrophen sind für Menschen und Städte schwerwiegend. Darüber hinaus ist in einem der 14 japanischen Atomkraftwerke, in Fukushima I, das Kühlsystem ausgefallen. Seit dem 11. März 2011 um 20.27 Uhr, als Atomalarm ausgerufen wurde und kurz darauf die Entwarnung folgte, ändern sich die Nachrichten stündlich und häufiger.

In der Anlage Fukushima I lief das Kühlsystem zunächst noch über Dieselgeneratoren, die jedoch später auch ausfielen. Da so das nötige Kühlwasser für den Reaktor fehlt, kann es zu einer Kernschmelze kommen. Das bedeutet, dass durch die freiliegenden, nicht mehr mit genug Kühlwasser bedeckten Brennstäbe, der Reaktorkern beschädigt wird, was, nachdem die Stahlwände des Reaktors schmelzen, dazu führen kann, dass radioaktive Stoffe nach außen treten. Sollte es zu einer Explosion kommen besteht die Gefahr, dass sich Fukushima hinter der Katastrophe von Tschernobyl 1986 einreiht. Die Nachrichtenlage ist derzeit umstritten. So steht fest, dass es in Fukushima I eine Explosion gegeben hat, weiteres ist noch nicht bekannt gegeben.

Mit diesen Informationen im Kopf machten wir uns um viertel vor eins auf den Weg zum Lefferseck, von wo aus sich die Kette aufstellen wollte. Um halb zwei begann der Aufbau, sodass die Kette um 13.45 Uhr stand. Es wurde lautstark gefordert, die AKW solle man „ABSCHALTEN“, Klatschen und Pfiffe untermalten die Forderungen. Um kurz vor zwei löste sich die Kette wieder auf.

 

Man kann die Solidaritätsmenschenkette in Oldenburg durchaus als Erfolg werten: Über 500  Atomkraftgegner waren gekommen !

 

Wir von der Grünen Jugend wünschen uns, dass zur nächsten Menschenkette, Demonstration, Mahnwache, kurz: zur nächsten Aktion gegen Atomkraft, viel mehr junge Menschen kommen. Es ist unsere Zukunft, unsere Generation, die die Folgen der Risikotechnologie Atomkraft tragen muss und es ist unsere Chance, unsere Pflicht, etwas zu verändern!

Mrz08

Anti-Atom-Menschenkette

Diesen Samstag sind wir dabei, bei der Menschenkette gegen die unsägliche Atompolitik der Bundesregierung. Wir treffen uns für die Menschenkette um 12:45 Uhr am Grünen Büro. Mehr Informationen zur Aktion gibt’s unter http://www.antiatomoldenburg.de/

Dez05

Oh du fröhliche, oh du selige, nachhaltige Weihnachtszeit

Am 4. Dezember 2010 stellten wir uns in der klirrenden Kälte und mit kitschiger Weihnachtsmusik, die von einem anderen Stand herüber klang, im Hintergrund, ans Lefferseck und versuchten den Menschen nachhaltige Weihnachten näher zu bringen.

Wir verteilten unseren selbstproduzierten Weihnachtsflyer und Kekse, die grüne-Jugend-getreu mit grünem Zuckerguss verziert waren.

Neben unseren eigenen Flyern, in denen unter anderem vegane Keksrezepte und energiesparende Leuchtkonzepte vorgestellt werden, verteilten wir Flyer aus dem Oxfam- Laden, die für dKekse, Flyer, Stickerie Aktion „Oxfam unverpackt“ warben. Hier kann man ein Geschenk, zum Beispiel Schulbücher oder sogar eine Ziege auswählen, die in einem Land wie dem Kongo oder Äthiopien gebraucht und entsprechend dorthin geschickt werden.

Außerdem konnten sich Interessierte noch unsere neuen Sticker und Buttons „Aktiv gegen Nazis“ mitnehmen.

Bevor wir den Stand nach mehreren Stunden abbauten, verzierten wir noch gemeinsam einige Lebkuchen am Nachbarstand.

Die Website der Grüne Jugend Oldenburg Folge uns Facebook Twiter